Blue Flower

Für dieses Jahr entschied sich die Wandergruppe, den Norden  -  die Lüneburger Heide  -  zu besuchen. Und mit der Umsetzung dieses Auftrages wurde der Wanderwart beauftragt. Unterstützung bei dieser Aufgabe leistete Marliese und - bei den Vorwanderungen - zusätzlich Edeltraud. Bei der Suche nach einer adäquaten Unterkunft wurden wir fündig in 

29646  Bispingen
Gasthaus und Pension
Haus Grunwald,  Steinbecker  Str.  42

- vor  Ort  Buschhus  -  genannt.  Wer an der Wanderwoche teilnahm, kann den Namen verstehen. Als  Wanderzeit  einigten wir uns  auf die Woche von  So. 17.  bis  So. 24.  September.  Ausschreibung erfolgte  alsbald  und  18  Teilnehmer  fanden sich. Da mir die Gegend nicht völlig unbekannt war, mussten aber nähere Erkundigungen eingeholt und Wanderstrecken ausgesucht werden. Dies wurde zu Dritt im Juli durchgeführt. Auch die Unterkunft wurde unter die Lupe ge- und abgenommen.

Die Anfahrstrecke - etwa gleichweit von der Bergstraße und Bamberg - mein jetziger Wohnort - entfernt (gute  500 km)  -  genauer unter die Lupe genommen,  Staustrecken und Umleitungen ermittelt.  Dies erwies sich aber bei der Fahrt zum Ziel als überflüssig,  alle  kamen um die vorgesehene Ankunftszeit an.  Zum  Abendessen fehlte niemand.

Richtig  los  ging es  am  Montag (18.09.) mit der Erkundung  der  Bispinger  (10 Ortsteile)  Umgebung incl. Luhe-Grund (Quellgebiet dieses Flusses). Überanstrengt  wurde niemand.

Unsere Nichtwanderer taten es uns gleich, nur mit erweiterten Möglichkeiten. Und abends wurde der Tag mündlich nachvollzogen  -  und wie auch an den anderen Tagen  -  ein  Loblied  auf die Küche intoniert. 

Am Dienstag (19.09.) wurde erstmals der Heide-Shuttle genutzt, um zu unserem Startpunkt in Oberhaverbeck zu gelangen. Die hierbei gemachte Erfahrung brachte auch unsere Nichtwanderer auf die Idee, es uns in den nächsten Tagen gleichzutun. Wir aber starteten unsere erste echte Heideexkursion.

Schon ist Mittwoch (20.09.). Wieder mit dem Shuttle-Bus (kostenfrei) zum gleichen Ausgangspunkt, wie gestern, aber mit anderem Ziel. Heute wurden die Alpinisten gefordert.

Es ging  -  zeitweise etwas durchfeuchtet  - auf und über den Kilimandscharo Niedersachsens, den Wilseder Berg. Ein Hinkommen - sowohl zum gleichnamigen Ort als auch Berg  -  ist  den Motorisierten untersagt, nur per pedes, Fahrrad oder Pferdekutsche gelangt man hin  -  aber es zieht sich. Unter anderem aus diesem Grund verzichteten unsere Nichtwanderer auf dieses Ziel.


Blick vom Wilseder Berg

Und abends – bei bester Laune und gutem Essen – Planungen für Morgen, den freien Tag der Wanderwoche.

Und Donnerstag (21.09.)  -  bestes Ausflugswetter  -  wurde die weitere Umgebung  -  Lüneburg, Scheveningen oder Soltau pp. erkundet. Es kam keine Langeweile auf.

Heute  -  Freitag (22.09.)  -  musste der Startplatz  (P Naturwunder Marxener Paradies )  selbständig angefahren werden. Also Busverzicht. Aber es gelang ohne Schwierigkeiten. Von dort erwanderten wir die Marxener Heide, durchquerten die Oldendorfer Totenstadt und die Kronsbergheide. Kurz danach trafen wir auf dem Parkplatz oberhalb des Lopausees unsere Nichtwanderer, die dort die Siesta vorbereitet hatten.


Die  Wandergruppe

Nach Speis und Trank trennten sich die Wege wieder. Wir wanderten zurück ins Paradies und fuhren anschließend zum Quartier. Und am Abend wieder ein frugales Mahl.

Und nun blieb nur noch Samstag (22.09). Alle trieb es zur Höpener Heide, dort zunächst zum Schafstall, um den Austrieb der Heidschnuckenherde zu erleben. Die Selbstfahrer die Gesamtveranstaltung, die Shuttle-Bus-Fahrer nur mit Fernblick. Aber die Gesamtgruppe traf sich bei diesem Stall. um anschließend ihrer Wege zu gehen. Alle aber trafen sich zum Schluss am Heidegarten zur Besichtigung der Anlage mit ihren unterschiedlichen Heidesorten. Und dort war noch Blühen angesagt, was in der Gesamtheide zu unserer Besuchszeit nur noch sporadisch war.

Und nach wieder großartigem Abendessen der Abschluss mit Dank und Festlegung Ziel und  -  möglichst  -  Zeit der 2018er  Wanderwoche. Dies  parallel  zu einer Silberhochzeitsfeier eines Bispinger Paares. Alles verlief dennoch wie wir es kannten. Und das nächste Ziel lautet:  Haßberge  nicht  „Liebes“berge.

Und am Sonntag die Heimfahrt.  Alle kamen gesund zurück. Auch Uschi und Dieter trotz des Malheurs mit dem Fahrzeug.

Und deshalb
Bis bald
Euer Wanderwart  Uli